NRW gemeinsam gestalten

Katholische Jugendverbände kommentieren Koalitionsvertrag

Ob Schule, Digitalisierung, Klimaschutz oder Integration – der aktuelle Koalitionsvertrag von CDU und FDP umfasst alle wichtigen Bereiche des Zusammenlebens in Nordrhein-Westfalen. Die Perspektive der am stärksten von den Entscheidungen Betroffenen fehlt allerdings häufig: „Kinder und Jugendliche konnten die neue Landesregierung nicht wählen, ihre Meinung zu politischen Entscheidungen – also ihrer Zukunft – wird kaum gehört. Deshalb haben wir den gesamten Koalitionsvertrag aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen durchgearbeitet und kommentiert“, erklärt Sarah Primus, Landesvorsitzende des BDKJ NRW.

In seiner 28-seitigen Kommentierung des Koalitionsvertrags bemängelt der Dachverband der katholischen Jugendverbände beispielsweise fehlende Alternativen zur Schulpolitik der rot-grünen Regierung: „Wir erwarten Lösungen, die auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen. Es hilft nicht, Entscheidungen zurückzunehmen ohne eigene Lösungsansätze zu haben“, so Sarah Primus. Erfreulich sei hingegen die Entscheidung, den Kinder- und Jugendförderplan des Landes zu erhöhen. „Eine Erhöhung der Mittel für die Träger der Jugendarbeit war zwingend nötig. Nur so kann weiterhin gute und zuverlässige Jugendarbeit gelingen“, lobt Sarah Primus die Landesregierung.

Mit der Kampagne "U28 – Die Zukunft lacht" wollen die katholischen Jugendverbände den Abgeordneten des NRW-Landtages als Gestalterinnen und Gestalter der Zukunft ein Handlungsprinzip ans Herz legen, welches dem Wohl der Jugendlichen und Kinder in unserem Land den absoluten Vorrang einräumt. So sollen die Politikerinnen und Politiker bei allen Entscheidungen „durch die U28-Brille“ sehen und prüfen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf Jugendliche und Kinder haben – heute und in Zukunft.

 

 


– BDKJ Diözesanverband Köln 2017