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Gemeinsam für eine tolerante, friedvolle Welt

Der BDKJ hat sich auf dem Katholikentag deutlich gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtspopulismus und für ein friedvolles Miteinander ausgesprochen.

Auf dem 101. Deutschen Katholikentag in Münster hat sich der BDKJ für eine vielfältige, bunte und tolerante Gesellschaft ausgesprochen und der Jugend bei zahlreichen Aktionen und Podiumsdiskussionen eine starke Stimme gegeben. Zudem bezog der BDKJ klar Position gegen Menschenfeindlichkeit, Hetze und Rechtspopulismus.

„Ich fand es fantastisch zu sehen, wie viele junge Menschen Glauben aktiv leben und friedlich miteinander diskutiert und gefeiert haben“, sagte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie zum Abschluss des Katholikentages, der unter dem Motto „Suche Frieden“ stand. „Als BDKJ haben wir für mehr Toleranz geworben, uns stark gemacht für die Interessen und Anliegen junger Menschen und klare Kante gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus gezeigt“, so Andonie.

Prominenter Besuch im BDKJ-Zelt
Fünf Tage lang (9.-13. Mai) präsentierte sich der BDKJ mit seinen Mitgliedsverbänden im großen BDKJ-Zelt auf der Kirchenmeile Süd und mit einem Infostand am Zentrum für Junge Menschen. Zahlreiche Prominente aus Politik, Kirche und Gesellschaft haben das BDKJ-Zelt auf der Kirchenmeile besucht, darunter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles, der CDU-Fraktionsbeauftragte für Religionsfragen Hermann Gröhe sowie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Weihbischof Florian Wörner, Jugendbischof Stefan Oster, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und viele mehr.

Auch bei vielen Diskussionsveranstaltungen, die reges Interesse fanden, war der BDKJ vertreten. So zum Beispiel auf den Podien „Rechtspopulismus in Europa - Kann Kirche Teil der Lösung sein?" und „Heute #YOLO morgen arm? -Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Generationen“ mit der BDKJ-Bundesvorsitzenden Lisi Maier oder das Podium „Unsere Synode, unser Themen!“ mit dem Bundesvorsitzenden Thomas Andonie zur anstehenden Jugendsynode in Rom.

BDKJ-Bundesvorsitzende fragt die Kanzlerin
Bei der Podiumsdiskussion mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag (11. Mai) zum Thema „Deutschland in einer veränderten Weltlage - Wie umgehen mit Konfliktherden und aggressiven Regimes?“ hat die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier als „Anwältin des Publikums“ der CDU-Chefin kritische Fragen gestellt. In der Debatte mit dem Friedensforscher Tilman Brück und dem Kurienkardinal Peter Turkson in der Halle Münsterland, an der rund 2.000 Besucher teilnahmen, ging es unter anderem um die Frage: Wie reagiert Deutschland auf die Abspaltungspolitik des amerikanischen Präsidenten?

Anmeldestart zur 72-Stunden-Aktion
Auf dem Katholikentag fiel zudem der offizielle Startschuss für die Anmeldephase zur 72-Stunden-Aktion. Pfadfinder*innen aus Münster-Gievenbeck meldeten sich offiziell als erste Gruppe zur Sozialaktion des BDKJ und seiner Jugendverbände auf der Bühne Süd an. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“, werden vom 23.-26. Mai 2019 in ganz Deutschland junge Menschen dem Glauben Hand und Fuß geben und mit verschiedenen Aktionen die Welt ein Stück besser machen.

Postkarten-Aktion ein fulminanter Erfolg
Viele Besucher des BDKJ-Standes auf der Kirchenmeile Süd nutzten die Gelegenheit, um an der Postkarten-Aktion des BDKJ „#PostandenPapst“ teilzunehmen und ein persönliches Anliegen an Papst Franziskus und die Jugendsynode im Herbst zu schreiben. „Es haben schon jetzt unfassbar viele junge Menschen an unserer Postkarten-Aktion teilgenommen. Das hat uns positiv überrascht. Es zeigt, dass junge Menschen ihre Anliegen formulieren wollen und sich intensiv mit Kirche auseinandersetzen“, so Andon.

Talkreihe „Auf einen Tee mit…“
Großer Beliebtheit erfreute sich auch die BDKJ-Talkreihe „Auf einen Tee mit…“, bei der Mitglieder des BDKJ-Bundesvorstands mit Politikern, Jugendverbandler*innen und anderen Gästen über aktuelle gesellschaftliche Themen diskutierten.

 

 


– BDKJ Diözesanverband Köln 2017