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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Alles zu Veranstaltungen, Gremien, Ferienfreizeiten & mehr!

Letzte Aktualisierung: 30.10.2020

INFO Die neuen Regelungen der am 02.November 2020 in Kraft tretenden Coronaschutzverordnung werden wir hier zeitnah zusammenfassen. Derzeit warten wir nocha uf den Erläuterungserlass des Ministeriums für Kinder, Famielie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. INFO

Durch die Corona-Pandemie gibt es weiterhin Einschränkungen und Vorgaben für die Jugendverbandsarbeit. Wir versuchen hier die aktuell gültigen Regelungen für euch verständlich zusammenzufassen:

Die untenstehenden Regelungen sind derzeit eine Zusammenfassung ohne die Einschränkungen bei einem erhöhten 7-Tages-Inzidenz Wert pro 100.000 Einwohner*innen. Wenn der Wert 35 überschritten wurde, gilt nach bekanntgabe der jeweiligen Kommune die Gefährdungsstufe 1. Bei Überschreiten des Wertes 50 gilt die Gefährdungsstufe 2. Die örtlichen Behörden (Landkreis bzw. Stadt) legen per Allgemeinverfügung damit weitere Einschränkungen fest. Die Informationen und hierzu findet ihr unter den nachfolgenden Links:

Wenn ihr Rückfragen zu den einzelnen Regelungen habt, meldet euch gerne bei uns.

Das Erzbistum Köln hat im Rahmen der Coronaschutzverordnung Regelungen für die Nutzung von Gemeinderäumen und Pfarrzentren veröffentlicht. Dies findet ihr hier. Hierbei bezieht sich das Erzbistum Köln v.a. auf die Allgemeinen Regelungen der Landesregierung. Generell gilt auch hier, dass die örtlichen Regelungen der PFarrgemeinde und örtlichen Behörden vorrang haben.

Die Informationen auf dieser Seite könnt ihr euch auch als PDF herunterladen.

Angebote der Jugendarbeit

Für Angebote der Jugendverbandsarbeit gelten Prinzipiell die Bedingungen nach § 7 Weitere außerschulische Bildungsangebote bzw. § 15 Bewerbungen, Tourismus, Ferienangebote CoronaSchVO und X. Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche der Anlage „Hygiene- und Infektionsstandards“. Demnach dürfen Maßnahmen in den eigenen Räumen sowie im öffentlichen Raum stattfinden. Veranstaltungen sind auf maximal 300 Personen begrenzt. Größere Veranstaltungen brauchen ein gesondertes Hygienekonzept, welches der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde (örtlichen Gesundheitsämtern) vorgelegt werden muss.

Generelle Regelungen:

  • Bei Maßnahmen der Jugendarbeit ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander einzuhalten (auch beim Betreten und Verlassen von Räumlichkeiten). Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Bei festen Personengruppen bis maximal 30 Personen (inkl. Leiter*innen) kann auf den Mindestabstand und das Tragen von einer Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden.
  • Bei Freizeitangeboten an Wochenenden und in den Schulferien, müssen Kleingruppen (Bezugsgruppen) gebildet werden, wenn an eurer Maßnahme mehr als 20 Personen teilnehmen. Die Bezugsgruppen sollen jeweils etwa 20 (Richtwert) Personen fassen. „Richtwert“ bedeutet, dass bei einer Gesamtgruppengröße von z.B. 48 Personen auch zwei Bezugsgruppen mit je 24 Personen gebildet werden dürfen. Innerhalb der Bezugsgruppen müssen die Kontaktbeschränkungen nicht gewährleistet werden. Die Bezugsgruppen, sollen sich während der Maßnahme nicht mischen oder in ihrer Zusammensetzung ändern. Gruppen von unter 20 Personen gelten als eine Bezugsgruppe, in der der Mindestabstand nicht gewahrt werden muss.
  • Teilnehmer*innen und Leiter*innen mit einer Atemwegsinfektion oder Verdacht darauf müssen von der Teilnahme ausgeschlossen werden – Verantwortliche und Teilnehmer*innen die Symptome zeigen müsse also von Angeboten ausgeschlossen werden.
  • Die Rückverfolgung aller Personen, die an der Veranstaltung teilnehmen, muss gewährleistet werden. Das bedeutet, dass ihr als Veranstalter*in von allen anwesenden Personen mit deren Einverständnis Name, Adresse und Telefonnummer sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise schriftlich erfassen und diese Daten für vier Wochen aufbewahren müsst. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten
  • Kinder in einem Alter vor dem Schuleintritt sind von der Mund-Nase-Schutz-Regelung ausgenommen.
  • Vor Beginn der Maßnahme müssen die Erziehungsberechtigen, sowie die Teilnehmer*innen umfassend über die zu beachtenden Infektionsschutzvorgaben informiert werden.
  • Vor Beginn der Maßnahme müssen sich die Erziehungsberechtigten und am besten auch die Kinder und Jugendlichen mit der Beachtung der Regelungen zum Hygiene- und Infektionsschutz einverstanden erklären. Eine Mustereinwilligung kann von unserer Website heruntergeladen werden.  
  • Teilnehmer*innen, die sich nicht an die Regeln halten, müssen von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.
  • Es müssen während der Veranstaltung und am Veranstaltungsort ausreichende Möglichkeiten zur Handhygiene geben.
  • Alle genutzten Oberflächen, Spielgeräte, usw. müssen in regelmäßigen Abständen bedarfsgerecht gereinigt werden.
  • Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen brauchen ein gesondertes Hygienekonzept, welches der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde (örtlichen Gesundheitsämtern) vorgelegt werden muss. Für Maßnahmen ab 500 Personen gelten weitergehende Regelungen. Bei einer erhöhten 7-Tages-Inzidenz gelten strengere Regelungen.

Neben den generellen Regelungen gibt es für einzelne Bereiche einer Maßnahme weitere Regelungen.

Zur Anreise:

  • Die Beförderungsbedingungen der jeweiligen Anbieter müssen eingehalten werden.
  • Beim Einstieg und Ausstieg sowie der Bewegung im Bus/ Auto/ Zug muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Sollte im Einzelfall der Mindestabstand von 1,5m zwischen Sitzplätzen nicht eingehalten werden können, ist diese während der gesamten Fahrt zu tragen.
  • Vor jedem Betreten eines Beförderungsmittels müssen die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert werden.
  • Bordtoiletten dürfen nicht benutzt werden.
  • Es dürfen nur verpackte Speisen und Getränke gereicht werden.

Zum Programm:

  • Bei allen Aktivitäten soll der Körperkontakt vermieden werden.
  • Zwischen unterschiedlichen Bezugsgruppen muss der Mindestabstand von 1,5m zu jeder Zeit gewahrt werden. Ist dieser Mindestabstand nicht einzuhalten, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.
  • Ein gemeinschaftlicher Gesang ist zu vermeiden.
  • Sportliche Aktivitäten:
  • Zu sportlichen Aktivitäten zählen lediglich Angebote, die einen ausschließlich sportlichen Charakter haben. Zum Beispiel ein Fangspiel oder bewegungsorientierte Auflockerungsübungen gelten nicht als sportliche Aktivität, wenn diese im Rahmen einer Gruppenstunde, bei der ansonsten bspw. gebastelt wird, stattfinden.
  • Nicht-kontaktfreie Sportangebote dürfen mit bis zu 30 Personen durchgeführt werden.
  • Auf dem Sportgelände dürfen sich maximal 300 Zuschauer*innen aufhalten. Dabei ist der Mindestabstand einzuhalten.
  • Es sind passende Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu treffen, bspw. Abstände in Dusch- und Waschräumen.

 Zur Übernachtung:

  • Zimmer und Zelten dürfen nur mit der halben Maximalkapazität belegt werden. Es muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Isomatten/ Betten o.ä. gewährleistet werden. Diese Regelung gilt nicht für Bezugsgruppen. Für Mitglieder einer Bezugsgruppe darf auch die Maximalkapazität der Zimmer und Zelte genutzt werden. 
  • Sanitärräume dürfen nur alleine oder mit Menschen aus der eigenen Bezugsgruppe gleichzeitig genutzt werden. Sie müssen regelmäßig ausdauernd gelüftet werden.
  • Duschen müssen Einzelkabinen sein und es muss ein Abstand von 1,5 Metern im Durchgangsbereich gewährleistet werden. Duschzeug/ Waschzeug muss Einmalmaterial sein oder von TN selbst mitgebracht werden.
  • Dusch- und Waschräume sind mindestens zweimal täglich desinfizierend zu reinigen.

Verpflegung:

  • Die Abstandsregeln gelten auch bei den Mahlzeiten.
  • Speisen sollten direkt am Tisch als Tellergerichte ausgegeben werden. Eine Ausgabe an Selbstbedienungsbuffets ist nur erlaubt, wenn alle Personen vor jeder Nutzung die Hände desinfizieren und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Zusätzlich ist ein „Spuckschutz“ sinnvoll.
  • Getränke sollten möglichst Flaschenweise ausgegeben werden. Eine Selbstbedienung an Getränkespendern ist nicht erlaubt.
  • Das genutzte Geschirr, Besteck, etc. muss bei mind. 60°C desinfizierend gespült werden.

Gremien und Versammlungen

Gremien und Versammlungen sind unter Einhaltung der geltende Hygiene- und Abstandsregelungen erlaubt, wenn sie keinen geselligen Charakter aufweisen.

Es ist weiterhin ohne besondere Satzungsregelungen möglich, alle Mitgliederversammlungen eines Vereins virtuell abzuhalten und im Rahmen dessen auch Beschlüsse zu fassen. Ein Vorstandsmitglied bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Abberufung oder Bestellung eines Nachfolgers*einer Nachfolgerin im Amt.

Weitere Vereinsrechtliche Fragen werden auf dieser Website beantwortet.

Die Regelungen zur Verpflegung gelten auch hier.

Förderung durch den Kinder- und Jugendförderplan NRW (KJP)

Da in diesem Jahr nicht alle Maßnahmen so stattfinden können, wie ursprünglich geplant. Um der veränderten Situation Rechnung zu tragen, gibt es in diesem Jahr zusätzliche Fördermöglichkeiten, die nachfolgend Dargestellt werden.

Freizeitaktivitäten ohne Übernachtung
Wenn ihr Veranstaltungen ohne Übernachtungen (z.B. Stadtranderholung oder Ausflüge) anbietet, sind diese als „Offene Veranstaltungen und andere Aktionen“ (Förderbereich V.II) förderfähig, wenn mindestens 7 förderfähige Personen daran teilnehmen. Hierbei ist es unerheblich, ob die Veranstaltungen an einem oder mehreren Tagen stattfinden. Diese Maßnahmen müssen vor Veranstaltungsbeginn über das Förderportal beantragt werden.

Das Bewilligungsverfahren unterscheidet sich dabei abhängig vom Zeitpunkt der Veranstaltung.

  • Über die Förderhöhe von Maßnahmen, die außerhalb von Schulferien stattfinden, entscheidet die KJP-Förderkommission entsprechend der Regelungen des Kölner Diözesananhangs.
  • Maßnahmen, die innerhalb der Schulferien stattfinden, werden analog zur Freizeitarbeit gefördert (pro Tag und förderfähige Person 4,50 €). Wenn ihr eure Veranstaltung entsprechend der Regelungen für den Öko-Euro durchführt, erhaltet ihr zusätzlich 1 € pro Tag und förderfähige Person. Die Förderung des Öko-Euro muss zusätzlich mit dem Verwendungsnachweis und dem bekannten Formular zum Öko-Euro beantragt werden (im Schritt Verwendungsnachweis unter „Zielgruppe, Inhalte und Methoden“ hochladen). Das Formular kann von unserer Homepage sowie vom Dashboard im Förderportal heruntergeladen werden.

Digitale Maßnahmen

  • Maßnahmen, die digital (z.B. per Videokonferenz) stattfinden, können entsprechend der KJP Regelungen gefördert werden. Die Förderung wird entsprechend der Fördersätze für die jeweilige Maßnahmenart berechnet.
  • Es sind nur Kosten anerkennungsfähig, die im direkten Zusammenhang zu der Maßnahme stehen.

Die Förderung von digitalen Maßnahmen ist auch über das Jahr 2020 hinaus möglich.

Förderung von Ausfall- und Stornokosten
Maßnahmen, die aufgrund des Coronavirus abgesagt werden müssen und bis zum 31.12.2020 stattfinden sollten, können eine KJP-Förderung für Ausfall- und Stornokosten erhalten:    Ausfall- und Stornokosten werden nur übernommen, wenn sie im direkten Zusammenhang mit der Maßnahme stehen. Die Darlegung der Gründe, die dazu geführt haben, dass die Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, erfolgt über den Beleg „Ausfallkosten“.

  • Es gilt eine Schadensminderungspflicht. Das heißt, dass versucht werden muss die Ausfall- und Stornokosten möglichst gering zu halten, sobald eine Absage behördlich angeordnet wurde oder durch den Träger selbst beschlossen wurde. Dies ist über den Beleg „Ausfallkosten“ zu dokumentieren.
  • Mögliche Ansprüche gegenüber (Reiserücktritts-)Versicherungen sind vorrangig geltend zu machen.
  • Die Förderhöhe wird entsprechend der gültigen Fördersätze berechnet. Hierzu brauchen wir die inhaltliche Beschreibung der geplanten Aktivität und eine Teilnahmeliste der angemeldeten Teilnehmer*innen und Leiter*innen. Bei Maßnahmen zu denen erst wenige Personen zum Absagezeitpunkt angemeldet waren und noch weitere Anmeldungen zu erwarten waren, können zusätzlich zur Liste der angemeldeten Teilnehmer*innen auch andere Nachweise (z.B. Mietvertrag der Unterkunft) berücksichtig werden. Bei Ferienfreizeiten wird zur Berechnung der Förderhöhe ein geplanter Öko-Euro nicht herangezogen.
  • Die Abrechnung erfolgt über das Förderportal (kjp.bdkj.nrw). Dort wird die Maßnahme im gleichen Förderbereich angelegt, in dem die Maßnahme durchgeführt worden wäre, d.h. wenn ihr z.B. eine Kurzfreizeit in den Osterferien geplant habt, rechnet ihr die abgesagte Maßnahme auch als Kurzfreizeit ab.

Erhöhte Förderung von durchgeführten Maßnahmen
Maßnahmen, die aufgrund des Coronavirus mit geringerer Teilnehmer*innenzahl durchgeführt wurden, können bei Bedarf eine höhere Förderung erhalten:

  • Ein höherer Zuschuss kann nur ausgezahlt werden, wenn die eingereichten Kosten im direkten Zusammenhang mit der Maßnahme stehen. Die Darlegung der Gründe, die dazu geführt haben, dass weniger Personen teilgenommen haben, erfolgt über den „Beleg zur Anpassung der Förderung aufgrund von Corona-bedingter Reduzierung der Teilnehmer*innenzahl“
  • Es gilt eine Schadensminderungspflicht. Das heißt, dass versucht werden muss, die Kosten möglichst gering zu halten. Sobald klar ist, dass weniger Personen teilnehmen, müssen gebuchte Zimmer bzw. Personenzahl reduziert werden. Dies ist über den „Beleg zur Anpassung der Förderung aufgrund von Corona-bedingter Reduzierung der Teilnehmer*innenzahl“ zu dokumentieren.
  • Die Abrechnung erfolgt normal über das Förderportal (kjp.bdkj.nrw) und der zusätzliche Nachweis wird im Portal hochgeladen und im Original an die Diözesanstelle zugesendet.

Die höhere Förderung ist zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

Weitere Fördermöglichkeiten
Die sonstigen Regelungen zu Qualifizierung von Multiplikator*innen (Förderbereich I), Bildungsarbeit (Förderbereich II), Freizeitarbeit (Förderbereich III), Projektarbeit (Förderbereich V.I) und kurze Pauschalmaßnahmen (Förderbereich V.III) gelten wie gehabt.

Die abweichenden KJP-Regelungen haben wir für euch in einem Dokument gebündelt, welches ihr hier herunterladen könnt. Fragen rund um Sonderurlaub 2020 beantworten wir euch in einem weiteren Dokument.

Fördermöglichkeiten 2021
Derzeit können wir noch keine endgültige Aussage treffen, ob und welche Sonderregelungen auch im Jahr 2021 möglich sind. Wir arbeiten derzeit an Lösungen und gehen davon aus, dass diese Regelungen in gleicher oder angepasster Form fortgeführt werden können.

Hilfreiche Links:

Nutzt unsere Zusammenfassung gerne, um euch einen ersten Eindruck der geltenden Regelungen zu verschaffen. Zur konkreten Planung eurer Veranstaltung solltet ihr allerdings in jedem Fall die entsprechenden Regelungen im Original danebenlegen.

Es existiert eine FAQ Liste zur Wiederöffnung im Bereich der Jugendarbeit, die wöchentlich aktualisiert wird. Diese ist unter www.ljr-nrw.de/corona-faq einsehbar.

Wir beobachten die Lage weiterhin intensiv und halten euch auf dem Laufenden, falls sich neue Erkenntnisse ergeben, die abweichende Vorgehensweisen nahelegen.

 

 


– BDKJ Diözesanverband Köln 2019