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Kinder- und Jugendmitbestimmung


Wahlrecht ohne Altersgrenze

Kinder- und Jugendmitbestimmung ist das zentrale Thema des BDKJ und seiner Mitgliedsverbände.
Kinder und Jugendliche lernen in den Jugendverbänden, ihre eigene Meinung zu bilden, sich zu äußern, Verantwortung zu übernehmen und aktiv einzubringen. Sie werden dadurch befähigt, zu starken und selbstbewussten Menschen heranzuwachsen.

Nicht nur zu (politischen) Themen, die einen eindeutigen Lebensweltbezug zu Kindern und Jugendlichen haben, können und wollen sich zahlreiche junge Menschen äußern, sondern auch zu anderen politischen Fragestellungen.

Aktuell ist es ihnen jedoch frühestens ab 16 Jahren - je nach Wahl und Geburtstag gegebenenfalls auch erstmalig mit 21 Jahren - rechtlich möglich ihre Stimme zu politischen Wahlen abzugeben. Das heißt der vielversprechende Slogan „Deine Stimme zählt“, gilt für diese Menschen nicht. Das sind mehr als 16 Mio. Menschen in Deutschland.

Politik hört sich daher zwar die Meinungen und Interessen von Kindern und Jugendlichen an, aber einen echten Einfluss über das Ausüben des Wahlrechts haben sie nicht und das, obwohl sie einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft ausmachen und die politischen Entscheidungen von heute entscheidende Auswirkungen auf die junge Generation haben.
Um eine wirkliche Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, fordern wir ein Wahlrecht ohne Altersgrenze, damit auch Kinder und Jugendliche bei Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen mitentscheiden können, sobald sie wollen.

Uns ist bewusst, dass es Zeit benötigt, bis gerade die Jüngsten die Möglichkeit haben, fundiert eine Wahlentscheidung zu treffen. Um dies zu ermöglichen, müssen wir früh ansetzen. Es braucht dafür eine deutlich frühere politische Bildung auf die Bedarfe der Zielgruppen abgestimmt, sowie Möglichkeiten der Stimmabgabe auch für die Jüngsten unserer Bevölkerung.
Lehr- und Bildungspläne, kinder- und jugendgerechte Informationsvermittlung und Konzepte, die eine Wahlbeteiligung junger Menschen ermöglichen, müssen gut durchdacht, erprobt und schließlich umgesetzt werden.

Schon jetzt sind Kinder und Jugendliche aber in der Lage eine Wahlentscheidung treffen zu können und müssen daher von Politik ernst genommen werden. Dieses ernst nehmen trifft aber erst dann zu, wenn sie endlich wählen gehen dürfen.
Die stärkere Berücksichtigung von Themen die besonders die jüngere Generation betreffen wird nur dann in besonderem Masse in den politischen Diskurs einfließen, wenn Politiker*innen Kinder und Jugendliche als Wähler*innengruppe begreifen und sich auch um ihre Stimmen bewerben müssen.


Drink doch eine met...

Komm vorbei, setz dich dazu, unterhalte dich und ... Drink doch eine met!

Jeden 3. Mittwoch im Monat (außer Schulferien) heißt es gemeinsam mit und in der Kneipe "Der Bootsmann" in der Kölner Südstadt "Drink doch eine met...".

Zu Themen, die die Jugend bewegt, laden wir interessante Personen als Gesprächspartner*innen auf ein Getränk in die Kneipe ein. Junge Menschen können so unverbindlich sich informieren und ihre politische Meinung kund tun. Unter den Gesprächspartner*innen sind Politiker*innen, aber auch Aktivist*innen oder Wissenschaftler*innen.

Du willst auch mal vorbei kommen?

Dann hast du das nächste Mal am Mittwoch, den 18. September ab 19:00 Uhr die Gelegenheit.

Weitere Infos findest du auch bei uns auf der Facebook-Seite.


Blick durch die U28-Brille

Junge Menschen werden im politischen Handeln und im Handeln der Verwaltungen häufig nicht mitgedacht. Die meisten Entscheidungen betreffen jedoch ihr Leben und ihre Zukunft. Das Handlungsprinzip U28 soll wie eine Brille angewendet werden, durch die jegliche Entscheidungen und Maßnahmen von Politik, Verwaltung und Justiz geprüft werden.

Weitere Infos zur u28 Strategie gibt es hier.

 

 


– BDKJ Diözesanverband Köln 2019