Flagge zeigen - Zunge zeigen

Ein Zeichen setzen, Flagge zeigen für Demokratie und Menschenwürde: die Diözesane Steuerungsgruppe der 72-Stunden-Aktion. (© BDKJ)

Fotoaktion „Flagge zeigen – Zunge zeigen“
BDKJ für bunte Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde

Wenn der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln mit seinen katholischen Jugendverbänden vom 7. bis 10. Mai die große Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ veranstaltet und mit sozialen, ökologischen, politischen und kulturellen Projekten dazu beiträgt, die Welt ein bisschen besser zu machen und auf das ganzjährige alltägliche ehrenamtliche Engagement vieler junger Menschen aufmerksam macht wird die selbsternannte angebliche Bürgerbewegung Pro Köln (und Pro NRW) in Köln nach dem Misserfolg im vergangenen September ein zweites Mal versuchen, einen so genannten „Anti-Islamisierungskongress“ durchzuführen und schon im Vorfeld in anderen Orten des Bistums aufzutreten.

Schon wie bei der Großaktion „MobCologne – Flagge zeigen gegen rechts“ im Oktober 2007 spricht sich der BDKJ für Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde aus und möchte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion ein klares Zeichen setzen. „Wir wollen rechtsextremen Gruppierungen die Zunge zeigen. Dazu zählen auch die ‚Pro-Bewegungen’, die im scheinbar bürgerlichen Gewand auftreten.“ betont BDKJ-Diözesanvorsitzende Annika Triller.

Der BDKJ ruft alle Aktionsgruppen der Sozialaktion, aber auch alle anderen Menschen auf, sich alleine, zu zweit, zu dritt, als Gruppe zu fotografieren, wie sie rechtsextremen Versuchen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen die Zunge zeigen. Alle Zungen-Fotos werden anschließend zu einem großen Gesamtfoto zusammengesetzt. Dieses Foto zeigt die bunte Vielfalt der katholischen Jugendverbände Flagge zeigend während der MobCologne 2007.

Und so geht’s:

Zunge raus strecken

Digitales Foto im Querformat schießen

Achtung, Frist verlängert:
Foto bis zum 10. Mai um 17.07 Uhr
an zunge-zeigen(ät)bdkj-dv-koeln.de

oder zunge-zeigen(ät)pro-vokation.de mailen

Im Anschluss das Ergebnis hier bewundern.

Wichtig ist natürlich noch, dass die Menschen freiwillig die Zunge zeigen und einverstanden sind, ihr Foto zu veröffentlichen. Bei Minderjährigen muss die Zustimmung der Eltern vorliegen oder im Zweifelsfall auf ein Foto verzichtet werden.