Pressemitteilung

Jugendliche der KjG-Paderborn fanden in Köln den Schatz, Kristina Triller vom BDKJ Köln (2.v.l.) übergab gute Reisewünsche. (Foto: BDKJ DV Köln)

Reiselustiges Maskottchen

Symbolfigur zur Sozialaktion des BDKJ reist per Internetschatzsuche durch Deutschland.

Köln (27.03.2009). Wenn am 07. Mai 2009 um 17.07 Uhr der Startschuss zur Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Deutschland fällt, werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Hammer greifen, den Pinsel schwingen, Theater spielen, Bäume pflanzen, Spenden sammeln - und damit die Welt besser machen.

In nur 72 Stunden werden rund 3000 Aktionsgruppen vom Bodensee bis zur Nordsee aktiv, um ein soziales, ökologisches, integratives oder politisches Projekt zu planen und durchzuführen.

Im Laufe der Aktion werden alle Gruppen auf Hilfe angewiesen sein: „Hier fehlt ein Bagger, dort kann das Kinderfest nur stattfinden, wenn genügend Kuchen gespendet werden und für den Hilfstransport fehlt noch ein LKW.“ beschreibt die Kölner BDKJ-Diözesanvorsitzende Annika Triller die bevorstehenden Herausforderungen.

Auf Hilfe angewiesen ist der BDKJ auch, um die 100 Tage vor dem Start der Aktion begonnene  zum Erfolg zu führen: Die diözesane Steuerungsgruppe der 72-Stunden-Aktion hat in Köln einen Schatz mit sieben Ansteckpins zur Aktion versteckt und ruft zum so genannten „Geocaching“ auf. Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global-Positioning-System-Empfänger (GPS) und den im Internet unter www.geocaching.com abrufbaren Koordinaten des „Schatzes“ lassen sich die zuvor an ungewöhnlichen Orten versteckten Schätze finden. „Alle Finderinnen und Finder des Schatzes sind eingeladen, dort einen mitgebrachten Pin gegen einen der Aktion zu tauschen“, erläutert die Stadtvorsitzende des BDKJ in Köln Kristina Triller, die selbst cacht. „Darüber hinaus sollen sie Stoppi und Stoppinchen, die Maskottchen der Aktion auf die Reise durch die Regionen des Erzbistums bzw. die 14 beteiligten Diözesen schicken, indem sie die beiden Travelbugs zu Schätzen zum Beispiel in Bonn oder Essen bringen.“

Bereits zwei Stunden nach der Veröffentlichung wurde der Schatz des BDKJ „Stoppis Heimat“ zum ersten Mal gefunden und der Finder ließ per Internet wissen: „Hallo Stoppi, heute, mitten in der Nacht (1:20 Uhr) und bei leichtem Regen nach dir gesucht und dich in deinem schönen Versteck auch gefunden. Leider war das Versteck zwar schön, aber nicht sicher und so musste der Schatz nach kurzer Zeit umziehen. Jetzt ist er gut getarnt und die beiden reisenden Pins können sich über eine neue Heimat freuen. Bis zu ihrer Rückkehr in „Stoppis Heimat“ wird es aber noch eine Weile dauern. Zurzeit ist Stoppi in Düsseldorf von wo aus er nach Mettmann weiterreisen wird. Stoppinchen hält sich im Bistum Münster auf, nach dem sie als Ehrengast beim Jubiläumsfest der KjG-Paderborn war.

Foto: Jugendliche der KjG-Paderborn fanden in Köln den Schatz, Kristina Triller vom BDKJ Köln (2.v.l.) übergab gute Reisewünsche. (Foto: BDKJ DV Köln)

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Im BDKJ-Diözesanverband Köln haben sich elf Jugendverbände mit insgesamt rund 50.000 mitwirkenden jungen Menschen zusammengeschlossen. Als Dachverband vertritt der BDKJ die Interessen der nachwachsenden Generation in Kirche, Staat und Gesellschaft.


Redaktion: Wolfgang A. Noethen
V.i.S.d.P.: Christian Linker