Pressemitteilung

„Wir können alles schaffen“
In 100 Tagen fällt für 100.000 Jugendliche der Startschuss zur 72-Stunden-Sozialaktion des BDKJ in Deutschland.

Köln (28.01.2009) In genau 100 Tagen beginnt die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Am 7. Mai fällt zeitgleich für rund 100.000 Jugendliche in vielen Teilen Deutschlands und somit auch im Erzbistum Köln um 17.07 Uhr der Startschuss zur bisher größten Jugend-Sozialaktion. Ab dann werden Kinder und Jugendliche in cirka 2.500 Projekten vom Bodensee bis zur Nordsee rund 7,2 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden leisten - und damit die Welt ein bisschen besser machen. Bis jetzt sind bereits 40.000 Teilnehmende in insgesamt mehr als 1650 Aktionsgruppen gemeldet.

Egal ob die Jugendlichen für die BewohnerInnen des benachbarten Altenheims einen Computerkurs organisieren, ein neues Spielmobil einrichten oder für die Waldtiere eine neue Futterkrippe bauen: Alle Gruppen haben vom 7. bis 10. Mai genau 72 Stunden Zeit, eine soziale, ökologische, interkulturelle oder gemeinnützige Aufgabe in ihrer Umgebung zu lösen.

Mit Spaß, Engagement und christlicher Überzeugung setzen die katholischen Jugendverbände ein Zeichen der Solidarität. Sie helfen da, wo es nötig ist. „Mit dem ehrenamtlichen Engagement will der BDKJ Gesellschaft nicht nur mit gestalten, sondern Schicksale von benachteiligten Menschen ins Rampenlicht rücken.“ erklärt Barbara Pabst, die Landesvorsitzende des BDKJ NRW.

Der 100-Tage-Countdown startete am Mittwoch, 28. Januar in vielen Orten mit Vorfreude, Spannung und bunten Aktionen. Der BDKJ im Erzbistum Köln hat aus diesem Anlass eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen. Die diözesane Steuerungsgruppe der 72-Stunden-Aktion hat in Köln einen Schatz mit 27 Ansteckpins zur Aktion versteckt und ruft zum sogenannten „Geocaching“ auf. Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global-Positioning-System-Empfänger (GPS) und den im Internet unter www.geocaching.com abrufbaren Koordinaten des „Schatzes“ lassen sich die zuvor an ungewöhnlichen Orten versteckten Schätze finden. „Alle Finderinnen und Finder des Schatzes sind eingeladen, dort einen mitgebrachten Pin gegen einen der Aktion zu tauschen“, erläutert Benedict Martin, „darüber hinaus sollen sie Stoppi, das Maskottchen der Aktion auf die Reise durch alle Regionen des Erzbistums schicken, indem sie Stoppi zu Schätzen zum Beispiel in Bonn oder Neuss bringen.“

Annika Triller, Diözesanvorsitzende des BDKJ im Erzbistum Köln ist überzeugt, dass die Schatzsuche ebenso erfolgreich wird wie die Aktion im Mai. „Wir können alles schaffen, uns unvergessen machen. Drei Tage für die Ewigkeit, denn was von 72 Stunden bleibt, das bleibt für immer...“ zitiert sie mit Vorfreude den Refrain des offiziellen Aktions-Songs. Den hat die Band „Crash Casino“ eigens für die 72-Stunden-Aktion des BDKJ geschrieben. Den Song gibt es auf www.72stunden.de zum Download. Dort können sich auch Gruppen anmelden, ProjektpartnerInnen melden und Sponsoren informieren.

Hauptsponsor ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Fairhandelsorganisation Gepa, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge sind Co-Sponsoren. Zahlreiche Radiosender begleiten die Aktion als Medienpartner. Die Aktion wird getragen vom BDKJ in den Bistümern Aachen, Dresden-Meißen, Essen, Erfurt, Freiburg, Fulda, Köln, Limburg, Mainz, Münster, Paderborn, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier.

Im BDKJ-Diözesanverband Köln haben sich elf Jugendverbände mit insgesamt rund 50.000 mitwirkenden jungen Menschen zusammengeschlossen. Als Dachverband vertritt der BDKJ die Interessen der nachwachsenden Generation in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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